13 | 12 | 2017

Sambia

 

   
  Cyphotilapia gibberosa, Sambia    
Cyphotilapia gibberosa Sambia ist der dritte Vertreter, der neben Blue Zaire und Mpimbwe zu den Gibberosa gehört. Er wird rund um den südlichen Zipfel des Tanganjikasees gefangen. Das Fanggebiet liegt zur Hauptsache im Hoheitsgebiet von Sambia. Zirka ein Drittel des Gebietes lieg auch in Tansania. Auch er besticht durch seine Blaufärbung, die auch die sechs Streifen betrifft. Auf dieses schön anzusehende Blau spielt denn auch sein Handelsname an: Blue Sambia, wird er genannt. Seine Kopfbinde, die auch hier zu den Streifen gezählt wird, weicht etwas von den anderen Gibberosas ab. Während diese von der Seite gesehen das typische Dreieck zwischen    
Nasenwurzel, Auge und Stirnbuckel zeigen, ist es beim Blue Sambia eine relativ schmale Binde. Sie zieht sich vom unteren Kiemendeckel über das Auge und den Stirnbuckel auf die andere Seite. Speziell ist bei diesem Typus, dass sich die Binde an der Front des Buckels oft zweiteilt. Es bildet sich an der Nasenwurzel ein zweites kurzes Band, das quer zwischen den Augen liegt. Auch Blue Sambia kann das Tupfenmuster auf dem Stirnbuckel zeigen, allerdings weniger ausgeprägt als die beiden andern Gibberosa.

Öfter im Handel
In letzter Zeit wird Cyphotilapia gibberosa Blue Sambia oft eingeführt. Dank seines attraktiven Aussehens, mit den leuchtend Hellblauen Schuppenreihen auf den Flanken, hat dieser Typ schnell viele Freunde unter den Aquarianern gefunden. Die geteilte Kopfbinde, gibt ihm ein besonderes afrikanisches Gepräge. Das Flossenkleid kann bei ausgewachsenen Exemplaren mit sehr lang ausgezogenen Bauchflossen prächtig wirken.
   
Die Fanggebiete von Cyphotilapia gibberosa Blue Sambia (grün eingezeichnet) liegen zu zwei Dritteln in Sambia und zu einem Drittel in Tansania.